Alles Bio?!

Der Anbau des Gemüses erfolgt auf einer Fläche, die schon lange Jahre ökologisch bewirtschaftet wurde. Wir selber haben eine große Affinität zur ökologischen Wirtschaftsweise (und Erfahrungen von Bioland und demeter Betrieben). Es ist uns ein Anliegen, dass unsere Erzeugung und unsere Produkte bedenkenlos sind für uns, unsere Kinder und die Natur. Dank ihr können wir so tolles Gemüse produzieren. Deshalb verstehen wir es auch als unsere Aufgabe gut und wertschätzend mit Boden, Wasser, Pflanzen und Lebewesen umzugehen.

Das Zertifikat

Seit Januar 2026 befinden wir uns in der zweijährigen Umstellungsphase. An unserer Wirtschafts- und Produktionsweise ändert sich dadurch nichts, aber wir werden nun auch ganz offiziell kontrolliert. Ab 2028 dürfen wir dann auch das Biosiegel verwenden. Ein Verbandsbeitritt ist bisher nicht geplant, ist aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen.

Was bedeutet Ökolandbau?

Respekt vor der Natur mit all ihren Facetten und KreisläufenSchonender Umgang mit RessourcenVerzicht auf chemisch-synthetische PflanzenschutzmittelMöglichst geschlossener NährstoffkreislaufFaire und gerechte HandelsbeziehungVerbesserung der Bodengesundheit und -fruchtbarkeit

Prinzipien des ökologischen Landbaus

Der Ökolandbau basiert auf der nachaltigen Nutzung unserer natürlichen Ressourcen um gesunde, vielfältige und schmackhafte Lebensmittel für Tier und Mensch zu erzeugen. Die Mittel um dies zu erreichen sind unter anderem ein möglichst geschlossener Betriebskreislauf, gesunde Böden und eine ausgeklügelte Fruchtfolge.

Fruchtfolgen sind enorm wichtig, um nachhaltige Biolandwirtschaft zu realisieren. Durch den stetigen Wechsel von Kulturen schaffen wir es dem Boden nötige Nährstoffe zurückzugeben, welche durch den Anbau entzogen wurden. Ein Wechsel der Kulturen bedeutet auch ein geringeres Risiko von Schaderrgeren wie Pilzen oder auch Schadinsekten. Im kleinteiligen Gemüsebau wie bei uns, erfordert dies eine genaue Planung und Dokumentation.

Ein weiteres großes Prinzip des Ökolandbaus ist der Verzicht auf chemisch-synthetisch hergestellte Betriebsmittel wie beispielsweise Herbizide, Insektizide und Fungizide, ebenso wie chemisch hergestellter Stickstoff oder schnellwirksame Phosphate. Wer mehr wissen möchte kann gerne in der Betriebsmittelliste des FiBL stöbern.
Die Aufgabe im Ökolandbau besteht darin, diese Hilfstoffe mit anderen Methoden zu ersetzen. Dem Unkraut bespielsweise mit Mechanik entgegen zu wirken, resistente oder tolerante Sorten gegen pilzliche Erreger zu nutzen, natürliche Dünger einzusetzen oder eben die Fruchtfolgen entsprechend zu gestalten.

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