Was ist Solawi?

Die solidarische Landwirtschaft (kurz Solawi) bezeichnet ein Konzept der bäuerlichen Lebensmittelproduktion. Hierbei gibt es eine konkrete Abnehmergemeinschaft, die sich für einen festgelegten Zeitraum zur Abnahme der erzeugten Lebensmittel eines Solawi-Betriebes bindet.

Hierbei gilt dann: Alles was produziert wird, wird geteilt.

Für die Erzeuger:innen bedeutet das eine Sicherheit, die es in der heutigen Landwirtschaft kaum noch zu finden gibt. Für die Abnehmer:innen bedeutet es regional, saisonal und fair produzierte Lebensmittel.

Dazu kommt, dass Gemüse produziert werden kann, welches unter anderen Bedingungen nicht wirtschaftlich wäre – die Vielfalt auf dem Teller und auf dem Acker wird gefördert. Außerdem darf auch eine krumme Möhre oder ein zu groß geratener Kürbis gegessen werden. Lebensmittel, die unter anderen Bedingungen auf dem Acker verbleiben würden.

Solidarisch ist hierbei also das Miteinander mit den Erzeuger:innen, aber viele Solawis versuchen auch ein solidarisches Untereinander zu erzielen. Hierfür werden Bieterrunden genutzt, in denen festgelegt wird, wer wie viel für das Gemüse zahlt.

Vor der Saison, in unserem Falle bei der Mitgliederversammlung am Ende des Jahres, stellen wir als Gärtner:in und Betriebsleiter:in die Kalkulation für das kommende Jahr vor. In einer Tabelle haben so alle Mitglieder schon vorab Einblicke in laufende und kommende Investitionen, Lohnkosten und Overheads sowie Direktkosten wie Saat- und Pflanzgut und Dünger.

Das sind dann die Kosten, die auf uns zukommen und die von der Gemeinschaft getragen werden müssen.

Alle, die das Thema Solidarische Landwirtschaft interessiert, finden hier weitere Informationen:

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